GGF

Sicherheit für Ihre Zukunft“

Vorstands- und GGF-Versorgung


Sie sind Vorstand oder Geschäftsführer und möchten für sich die optimale Versorgung einrichten? Oder verfügen Sie bereits über eine Pensionszusage? Ist hier die Finanzierung nachhaltig gesichert oder denken Sie vielleicht über eine Auslagerung nach?

Unternehmer und Geschäftsführer zeichnen einige Gemeinsamkeiten aus: starkes Engagement und hohe Belastung, ein gehobener Lebensstandard und oft eine unzureichende Altersversorgung. Soweit überhaupt Anwartschaften bei der gesetzlichen Rentenversicherung bestehen, so reichen sie in keinem Fall für eine gesicherte Versorgung, weder für den Fall der Berufsunfähigkeit, noch für das Alter. Ob ein Unternehmer die Vorteile einer betrieblichen Versorgung nutzen kann, hängt vor allem von der Gesellschaftsform ab.

Personengesellschaft (Einzelfirma, OHG, KG, BGB-Gesellschaft)?
Bei Personengesellschaften steht der mitarbeitende Gesellschafter nicht in einem Arbeitsverhältnis, sondern ist Geschäftsführer aufgrund gesellschaftsrechtlicher Bestimmungen. Vergütungen, die er für seine Tätigkeit erhält, sind Einkünfte aus einem Gewerbebetrieb (§ 15 Einkommensteuergesetz EStG). Somit sind Versorgungsaufwendungen mit steuerlichen Auswirkungen für Personengesellschafter und Einzelunternehmer nicht möglich.

GmbH & Co. KG?
Die GmbH & Co. KG ist eine Personengesellschaft, deren persönlich haftender Gesellschafter (Komplementär) eine GmbH ist. Sind Sie als Gesellschafter-Geschäftsführer (GGF) nur an der GmbH beteiligt, nicht aber an der KG, können ihn mit steuerlicher Wirkung Leistungen der betrieblichen Altersversorgung zugesagt werden. Wenn der Gesellschafter-Geschäftsführer allerdings auch an der KG (z. B. als Kommanditist) beteiligt ist, wird er nicht mehr aufgrund eines Arbeitsverhältnisses, sondern aufgrund seiner Gesellschafterverhältnisse für die KG tätig. Leistungen der betrieblichen Altersversorgung sind für ihn steuerlich nicht begünstigt. Dies gilt auch, wenn der GGF nur eine Mitarbeiterbeteiligung an der KG hält. Eine Ausnahme kann begründet sein, wenn die GmbH eine eigene von der KG abgrenzbare Tätigkeit ausübt. Hier sollte der Steuerberater ggf. eine verbindliche Auskunft bei der zuständigen Finanzbehörde einholen.

AG, KGaA, GmbH?
Anders stellt sich die Situation bei Kapitalgesellschaften dar. Um handeln zu können, benötigt z. B. eine GmbH einen Geschäftsführer, mit dem sie ein Arbeitsverhältnis eingeht. Somit ist eine wesentliche Voraussetzung für eine betriebliche Altersversorgung erfüllt. Da Sie als Gesellschafter-Geschäftsführer (GGF) bzw. als Vorstand einer AG entweder gar nicht sozialversicherungspflichtig sind oder aber nur geringe Ansprüche aus der gesetzlichen Rentenversicherung haben, muss diese Versorgungslücke mittels betrieblicher Altersversorgung geschlossen werden. Zur Erteilung einer betrieblichen Altersversorgung ist in der Regel ein Gesellschafterbeschluss erforderlich. Bei Aktiengesellschaften sind die Vorstände mit einer wesentlichen Kapitalbeteiligung wie beherrschende Gesellschafter-Geschäftsführer zu behandeln. Vorstände mit unwesentlicher Beteiligung sind wie normale Arbeitnehmer zu behandeln. Selbst bei einer absoluten Aktienmehrheit oder sogar dem alleinigen Besitz der Aktien sind für den Vorstand einer AG die strengen Regelungen für die steuerliche Anerkennung einer Zusage auf Leistungen der betrieblichen Altersversorgung, wie sie für einen beherrschenden GGF angewendet werden, nicht gleichlautend zu übernehmen (BFH-Urteil vom 05.12.1971 - IR 76/658).

Je nachdem welche mittel- und langfristigen unternehmerischen Ziele Sie verfolgen, kristallisieren sich ganz bestimmte Durchführungswege für Ihre Versorgung heraus.  Folgende Vorsorgemöglichkeiten sind darstellbar:

Altersrente oder Kapitalzahlung
Invalidenrente
Witwen-/Witwerrente oder
Waisenrente


Unter Abwägung steuerlicher Aspekte erarbeiten wir dann – in der Regel gemeinsam mit Ihrem Steuerberater – ein mehrstufiges Versorgungskonzept.


Pensionszusage – Finanzierung ist nicht gesichert

Viele vor Jahren eingerichtete Pensionszusagen entsprechen nicht mehr dem aktuellen Rechtsstand und oft ist die Finanzierung nicht nachhaltig gesichert. Hier sollten Sie sich auf jeden Fall einen Überblick verschaffen. So sich Handlungsbedarf offenbart, stehen wir Ihnen gerne beratend zur Seite und diskutieren mit Ihnen Für und Wider einer nachhaltigen, liquiditätsschonenden Finanzierung innerhalb der Bilanz oder zeigen Ihnen gerne verschiedene Möglichkeiten der Auslagerung aus Ihrer Bilanz auf.
 
Sie dürfen von uns - auf Wunsch gerne auf Basis eines Prüftestates durch einen unabhängigen Sachverständigen/Gutachter - kaufmännisch und unternehmerisch sinnvolle Lösungsvorschläge erwarten.

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